Colonche line


Colonche Line ist eine Körperflegelinie mit Aloe Vera!

 

AloeVera wird wegen ihres ähnlichen Aussehens oft der Familie der Kakteen zugeordnet; tatsächlich gehört sie aber zur Familie der Liliengewächse. Sie wächst in Afrika, Mittel- und Südamerika, im Süden der USA und in Mittelmeergebieten mit heissen, trockenen Sommern und milden Wintern. Die Pflanze erreicht in der Regel eine Höhe von 60 bis 90 cm. Es dauert vier bis fünf Jahre, bis die Wirkstoffe in den Blättern voll entfaltet sind. Aus diesen fleischigen, stacheligen Blättern wird der AloeVera-Saft gewonnen.

Wenn man ein Blatt der Aloe Vera einritzt oder mit einem Messer hineinschneidet, kann man beobachten, wie schnell sich die Pflanze «heilt». Erst läuft ein wenig Saft aus der lädierten Stelle, einige Minuten später stabilisiert dieser sich zu einer Haut und nach kurzer Zeit hat sich diese Haut so gefestigt, dass die «Verletzung» so gut wie nicht mehr erkennbar ist. Erstaunlich ist auch, dass die Pflanze noch Monate, nachdem man sie aus dem Erdreich geholt hat, weiterleben kann. Sie übersteht selbst lange Trockenzeiten unbeschadet.

Das Projekt

Initiator des Aloevera-Projektes

Padre Bertram Wick, Schweizer Priester seit 1991 in Ecuador, betreute während 13 Jahren die 1000 km² und 20 Dörfer umfassende Pfarrei Colonche auf der Halbinsel Santa Elena in Ecuador.

 Im Jahre 2005 wurde er vom Bischof der Diözese Guayaquil in die Pfarrei "Jesus der Gute Hirte" (Jesus el Buen Pastor) versetzt, wo er sich wiederum für das Wohl der Gläubigen einsetzte. Nach zwei weiteren Pfarreien in Guayaquil, Orchideas und Ceibos, wurde er im Sommer 2012 zum Bischofsvikar von Santa Elena ernannt und am 30. November 2013 erhielt er in der Kathedrale von Guayaquil die Bischofsweihe.

 Dank der Weitsicht von Bischof Bertram Wick läuft das Aloevera-Projekt in Colonche problemlos weiter, da die Personalführung sowie die Arbeiter/innen bereits vorher mit einheimischen Leuten besetzt waren. Bischof Bertram Wick kann das Projekt von Guayaquil aus überwachen und auch die aus diesem Projekt bereits entstandenen und weiterhin entstehenden Gewinne für die Zwecke verwenden, die der Dringlichkeit am nächsten liegen.

 Arbeitsplätze sind gefragt

Nebst der vielfältigen Aufgabe als Seelsorger war Bischof Bertram die drückende Armut der über 10 000 Menschen stets ein ausserordentlich grosses Anliegen. Menschen, die sterben, weil sie sich Operationen und Medikamente nicht leisten können; Kinder, die keine Volksschulbildung erhalten, weil es zu wenig Lehrer/innen gibt; Jugendliche, die niemals Zugang zur Universität finden, weil sie kein Abitur machen können.

 Diese Anliegen bewogen ihn, ein Volksschullehrerprogramm und eine Mittelschule aufzubauen. Auch wurden 120 Häuser mit kirchlichen Mitteln gebaut und kleine Landwirtschaftsprojekte verwirklicht. Doch im Grunde blieb die Lage der Menschen die gleiche. Es fehlte einfach an Arbeitsplätzen, an gewinnbringenden Unternehmen.  

 AloeVera das Projekt der Verselbständigung

Mit der Entdeckung, dass AloeVera ein hochwertiges Exportgut werden könnte, begann eine neue Etappe in Colonches Entwicklungsgeschichte. Bereits nach knappen 3 Jahren wurde das Lehrerprogramm selbsttragend. Und damit haben 270 Schulkinder eine deutlich bessere Bildungschance.